Stockbrot
Stockbrotzubereitung an der Wuppertalsperre
(mit Lebensmittelfarbe!)

Stockbrot: Ein Erfahrungsbericht

Zubereitungszeit: LANGE!

Von Stockbrot denkt man mindestens einmal:

„Ich ess' NIE wieder Stockbrot“.

Dabei muss man einfach ein paar Dinge beachten...

Zubereitung

Wenn möglich: keine Trockenhefe benutzen, die braucht länger.

Guck' auf die Packung der Hefe! Da steht drauf, was man damit machen soll. Hefe ist ein Pilz, der es gern feucht und muckelig (LAUWARM BIS WARM) hat. Also IMMER warme Flüssigkeit verwenden und NIE kalte. Zugluft mag er gar nicht. Wenn er hat, was er möchte, dann atmet er CO2 aus und „geht“. Das wollen wir, also geben wir ihm, was er will.

Stockbrotzubereitung
Stockbrotzubereitung an der Wuppertalsperre

In einem Berghaferl mit Wasser die Hefe hineinbröseln, verrühren und ein bisschen warten. Die Mehlmenge, DIE AUF DER PACKUNG STEHT, die Hefebrühe und ETWAS Wasser oder/und Milch und eine Priese Salz zusammen in eine Schüssel geben und schön verkneten. Weitere Zutaten mach belieben dazugeben (siehe unten).

Der Teig MUSS erst einmal zu trocken sein, denn die Flüssigkeit kommt beim Kneten erst nach und nach dazu bis der Teig fast nicht mehr klebt.

Dann mit einem Tuch abgedeckt in der Schüssel an einem warmen Ort stehen und „gehen“ lassen.

Nach ca. 20 Minuten nochmal durchkneten und wieder stehen lassen. Wenn der Teig schön aussieht ist er fertig, falls ihr noch Zeit habt, dann lasst ihn ruhig noch länger stehen.

Stockbrot
Stockbrotzubereitung an der Wuppertalsperre

Damit habt ihr schonmal die häufigsten Fehler übersprungen, nämlich zu kalte Flüssigkeit zu nehmen und zu wenig Zeit einzuplanen. Wenn der Teig nämlich noch mitten im Gährprozess ist und nicht ganz durch verzehrt wird, dann macht das tierische Bauchschmerzen, weil sich das Zeug im Bauch weiter ausdehnt.

Weiter geht es mit zusätzlichen Zutaten

Nur bitte nicht allzuviel experimentieren, die Gruppe wird sonst böse... Der Teig sollte jetzt einigermaßen trocken und fluffig sein.

Stockbrotzubereitung
Stockbrot backen in Lindlar

Jetzt backen

EIN BISSCHEN Teig nehmen, ihn zu einer dünnen Wurst kneten und von der Spitze an um den Stock wickeln.

So verhindert ihr, dass ihr den Teig nicht mehr abbekommt und er dünn genug ist, dass er auch die Chance hat, hinterher durch zu sein (und: NEIN, durch heißt nicht schwarz! Das ist wirklich ungesund). Am besten ist Glut ohne Flamme. Die oberste Regel lautet: Geduld.

Was wäre ein Brot ohne Belag. Die Grillwurst, Marmelade, Grillsaucen, Marshmallows, Salate und dergleichen passen natürlich super.

Guten Appetit!

Ivo